congstar nimmt am Sperr-Notruf 116 116 teil

20. Juli 2007 by dsl-portal.net
 

Der Mobilunk- und DSL Anbieter congstar schließt sich als erster Mobilfunk-Provider dem zentralen Sperr-Notruf an. Die meisten Kunden können ihre SIM-Karte in Zukunft unter der Rufnummer 116 116 sperren lassen. Bis auf die Postbank nehmen alle Banken und alle Kreditkarten-Iinstitute bereits an der Initiative teil. congstar ist eine Tochterfirma der Telekom, die Tarife für Mobilfunk und DSL besonders günstig und ohne Mindestvertragslaufzeiten anbietet.

Kunden können SIM-Karte unter 116 116 sperren lassen

Die einheitliche Telefonnummer zum Sperren von Medien wie EC- oder Kreditkarten, Mobiltelefonen oder Mitarbeiterausweisen besteht seit rund zwei Jahren. Wem beispielsweise im Urlaub die Handtasche abhanden kommt, der kann über die einheitliche Kartensperrnummer all seine Karten sperren lassen. Während sich fast alle Banken in Deutschland schnell zu einer Teilnahme an der Initiative entschlossen haben, machte bisher kein Mobilfunk-Anbieter mit. Beim Sperren einer SIM-Karte kommt es nicht selten zu Problemen. Handynutzer wissen oft nicht, dass sie ihren Vertragspartner kontaktieren müssen und nicht den Betreiber des Mobilfunknetzes. Zudem ist für das Sperren in vielen Fällen eine PIN oder ein Passwort erforderlich, das viele Kunden zu Hause aufbewahren und daher auf Reisen nicht parat haben.

Erreichbar rund um die Uhr und aus Deutschland kostenfrei

Der Sperr-Notruf ist in Deutschland rund um die Uhr kostenlos erreichbar. Für Anrufe aus dem Ausland unter der Rufnummer +49 116 116 oder +49 30 4050 4050 fallen jedoch Gebühren an. Finanziert wird der Sperr-Dienst von den Anbietern, die an ihm teilnehmen. In vielen Fällen wird der Anrufer über die Zentralnummer an den Anbieter verbunden, so dass bei mehreren Karten mehr als ein Anruf erforderlich ist.

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