Deutschland beim Breitband-Internet auf Platz 18
Beim Breitband-Internet landet Deutschland in einer neuen Studie der OECD nur auf Platz 18 unter 30 Ländern. Gerade einmal 17,1 Anschlüsse über DSL, Kabel oder andere Breitband-Techniken habe es Ende 2006 pro 100 Einwohner gegeben.
Deutschland auf Platz 18 unter 30 OECD-Ländern
An der Spitze steht der Studie zufolge Dänemark mit 31,9 schnellen Internetzugängen pro 100 Einwohner, gefolgt von den Niederlanden mit 31,8, Island mit 29,7 und Südkorea mit 29,1 Anschlüssen pro 100 Einwohner. Die Schweiz nimmt mit 28,5 Anschlüssen pro 100 Einwohner Platz 5 ein und Japan mit einer Rate von 20,2 Platz 14. Die Vereinigten Staaten landen mit 19,6 Anschlüssen pro 100 Einwohner auf Platz 15. Am Ende der Liste stehen Griechenland mit 4,6, die Türkei mit 3,8 und Mexiko mit 3,5 Anschlüssen pro 100 Einwohner.
Immer mehr Breitbandanschlüsse
Die Anzahl der Breitbandanschlüsse wächst laut Studie kontinuierlich weiter. Ende 2005 hätten schon über 60 Prozent der Internetanschlüsse in den OECD-Ländern auf Breitband basiert. Die DSL Anbieter hätten nun zu entscheiden, wann und in welchem Umfang sie in den Aufbau der leistungsfähigeren Glasfasernetze investieren wollen, durch die traditionelle Kupferleitungen abgelöst werden können. Überall da, wo bereits umgestellt werde, könnten die Kunden beste Angebote zu niedrigsten Preisen nutzen. So profitierten etwa Nutzer des japanischen Glasfasernetzes von einer Datenübertragungsgeschwindigkeit, die mit 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zehn Mal höher ist als im OECD-Durchschnitt. Zugleich sei die Gebühr für den Anschluss mit monatlichen 0,22 Dollar (0,16 Euro) pro Mbit/s die niedrigste in den OECD-Ländern.
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