Anbieterwechsel könnte billiger werden
Die Bundesnetzagentur hat einen Antrag der Deutschen Telekom auf Gebührenerhöhung abgelehnt. Der Bonner Konzern erhält ab heute nicht mehr, sondern weniger Geld von den Wettbewerbern für das Nutzen des Netzes. Die Regulierungsbehörde senkt die Einmalentgelte, die andere Anbieter bei der Kündigung oder dem Wechsel eines Kunden an die Telekom zahlen müssen.
Regulierungsbehörde kürzt Telekom-Einmalentgelte
Das Entgelt für eine einfache Bereitstellung fällt von 43,10 Euro auf 36,19 Euro. Das Entgelt, das beim Wechsel eines Kunden zu einem anderen Anbieter anfällt, beträgt nun statt 5,80 Euro nur noch 5,21 Euro. Gibt ein Kunde seinen Festnetzanschluss auf, so hat der Anbieter ab heute statt 29,10 Euro nur noch 20,93 Euro an die Deutsche Telekom zu zahlen. Die einmaligen Entgelte beeinflussen die Preise der Anbieter für die Endverbraucher. Günstiger wird auch das Mieten einer Datenleitung für schnelle Internetzugänge. Die monatliche Gebühr sinkt von 2,31 Euro auf auf 1,91 Euro.
Nutzungsentgelte für Anschlussleitungen gesenkt
Zuletzt wurde Ende März ein Antrag der Deutschen Telekom auf Gebührenerhöhung abgelehnt. Die Bundesnetzagentur hatte die monatlichen Entgelte für die Nutzung der Anschlussleitungen der Deutschen Telekom von 10,65 Euro auf 10,50 Euro reduziert. Die Deutsche Telekom hatte Ende 2006 rund 4,7 Millionen Anschlussleitungen an andere Anbieter vermietet.
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