Neue Telekom-Marke für alle, die das T nicht wollen
Nach dem Ende des wochenlangen Streiks bei der Deutschen Telekom zeigt sich der Vorstandsvorsitzende René Obermann hinsichtlich der Gewinnaussichten für das laufende Jahr optimistisch: 19 Milliarden Euro vor Steuern seien ein „ehrgeiziges, aber machbares Ziel“, sagte er dem Focus. „Wir können die 19 Milliarden packen.“
Deutsche Telekom plant umfangreichen Konzernumbau
Wie die Wirtschaftswoche berichtet, plant die Deutsche Telekom einen Verkauf der Telefonauskunft 11833 und hofft dabei auf einen Gewinn in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe. 20 Interessenten hätten sich schon gemeldet, darunter vor allem Betreiber von Call-Centern aus dem In- und Ausland. Dem Magazin zufolge geht der Umbau der Deutschen Telekom, der derzeit vorbereitet wird, weit über die bisher bekannten Pläne hinaus. Neben der Auskunft wolle sich der Bonner Konzern auch von anderen Unternehmensbereichen trennen. „Wir prüfen alle strategischen Optionen“, zitiert das Blatt Vorstandskreise. Rückschläge wollte der Telekom-Chef im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus nicht ausschließen. Die Deutsche Telekom habe schließlich ein „riesiges Umbauprogramm“ abzuarbeiten.
Telekom-Zweitmarke startet noch in diesem Sommer
Geplant ist zudem der Start einer Zweitmarke im Sommer, um mit den Billiganbietern konkurrieren zu können. „Der Name ist geheim, nur soviel: Auf das T verzichten wir, denn die Marke wendet sich insbesondere an Kunden, die das T nicht wollen.“
Rubrik Verschiedenes
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