Preisverfall und wachsende Bandbreiten
Durch den Preiskampf der DSL Anbieter profitieren deutsche Internetnutzer beim DSL Anschluss von Ersparnissen in Höhe von rund 300 Euro im Jahr im Vergleich zu 2004, und das bei einer deutlich höheren Bandbreite. Während die Kosten für Güter wie Mineralöl, Gas und Strom die Verbraucher immer stärker belasten, senken die DSL Anbieter die Preise für das Nutzen des Internets immer weiter und bieten dabei immer höhere Datenübertragungsraten. Ein DSL Anschluss mit einer Bandbreite von 16 MBit/s ist inzwischen billiger als ein Anschluss mit 1 MBit/s vor 4 Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie [PDF] der Bad Honnefer WIK-Consult GmbH, die vom Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten in Auftrag gegeben wurde.
DSL-Preise seit 2003 um 37 Prozent gefallen
Die durchschnittlichen Gebühren für einen DSL Anschluss sind laut der Studie zwischen 2003 und 2006 um 37 Prozent gesunken. Während vor 4 Jahren für eine Bandbreite von meist 1 MBit/s durchschnittlich noch 66,91 Euro im Monat bezahlt werden musste, kostete ein Anschluss im letzten Jahr nur noch 42,28 Euro im Monat. Zugleich haben sich die Bandbreiten deutlich erhöht. Im Jahr 2006 wurde im Durchschnitt eine Bandbreite von 4,5 MBit/s nachgefragt. Für einen DSL Anschluss mit 16 MBit/s war im letzten Jahr eine durchschnittliche Gebühr von 48,83 Euro im Monat zu entrichten und somit 25 Prozent weniger als für einen DSL Anschluss mit 1 MBit/s im Jahr 2003.
Sechs Anbieter versorgen 90 Prozent der DSL Kunden
Für die Studie wurden die Tarife der sechs bedeutendsten DSL Anbieter in Deutschland untersucht. 90 Prozent aller Internetnutzer mit DSL Anschluss sind hierzulande bei 1&1, Alice, Arcor, Freenet, Telekom und Versatel. Einkalkuliert wurden die monatlichen Gebühren für den analogen Telefon Anschluss, den DSL Anschlus und die DSL Flatrate. Einmalige Kosten wie die Bereitstellungsgebühr wurden nicht berücksichtigt.
Rubrik Verschiedenes
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