Freenet-Chef Spoerr über das DSL Geschäft
Nachdem der Marktführer auf dem deutschen Breitbandmarkt am 04.06. die Preise seiner Komplettpakete deutlich reduziert hat, bieten inzwischen auch zwei weitere bedeutende DSL Anbieter günstigere Tarife für schnelle DSL Internetzügänge an.
Freenet strebt Führungsposition beim Preis-Leistungsverhältnis an
Darauf angesprochen sagte Freenet-Chef Eckard Spoerr in einem heute erschienenen Interview mit der Zeitung Die Welt, dass Freenet bereits vor kurzem die Preise für seine DSL Pakete mit Highspeed DSL Anschluss inklusive Telefon- und Surf Flatrate von 40 Euro auf 35 Euro gesenkt habe und dass man durch Preissenkungen allein im DSL Geschäft keine Marktanteile mehr gewinne. Allein schon aus diesem Grund strebe Freenet die Führungsposition beim Preis-Leistungsverhältnis an. Über die Hälfte der Neukunden würden bereits Freenet Komplett buchen. Angaben über den Gesamtmix der DSL Kunden machte Spoerr nicht.
Freenet hat den Kunden-Service inzwischen deutlich verbessert
Die schlechte Bewertung des Kunden-Service von Freenet durch die Stiftung Warentest sei auf Ressourcenengpässe zurück zu führen, zu denen es durch die große Nachfrage nach Freenet Komplett während der Durchführungen der Tests gekommen sei. Mittlerweile habe man den Service deutlich verbessert und sei bei einem kurze Zeit später durchgeführten Test der Fachzeitschrift Teletalk auf dem zweiten Platz gelandet. Zum Vorwurf, Drückerkolonnen würden Anschlüsse von Freenet unter Vorspiegelung falscher Tatsachen verkaufen, sagte Spoerr, dass mit kompetenten, externen Fachvertretern zusammen gearbeitet werde. Sollten Kunden tatsächlich falsch beraten werden, könnten diese innerhalb von 14 Tagen ohne Folgen ihren Vertrag stornieren. Inzwischen erkundige sich Freenet zudem kurz nach Schaltung des Anschlusses bei seinen Kunden, ob sie mit allem zufrieden seien.
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