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Arcor ist das größte alternative Telekommunikations-Unternehmen im deutschen Festnetz-Markt. Über das bundesweit flächendeckende Sprach- und Datennetz bietet Arcor seinen Privat- und Geschäftskunden ein breites Spektrum an Sprach-, Internet- und Datendiensten. Gesellschafter von Arcor sind die Vodafone Group Plc. (73,65 %), die Deutsche Bahn AG (18,17 %) und die Deutsche Bank (8,18 %). Zur Arcor-Gruppe gehören neben der Arcor AG & Co. KG auch die City-Carrier ISIS Multimedia Net und Netcom Kassel.

Arcor beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter und erreichte 2004/05 einen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro. Arcor ist der größte Wettbewerber der Telekom im deutschen Festnetz. Privatkunden bietet Arcor individuelle Tarife für Telefon und Internet - vom Call by Call ohne Vertragsbindung bis zum komfortablen ISDN-DSL-Anschluss für komfortables Telefonieren, schnelles Surfen und umfangreiche Downloads:

Der Arcor-ISDN-Komplettanschluss erlaubt kostenlose Gespräche mit anderen Arcor-ISDN-Kunden. Optional ist die Telefon-Flatrate für alle Orts- und Ferngespräche im deutschen Festnetz. Als DSL Anbieter steht Arcor für schnelle Internet-Verbindungen mit Übertragungsraten bis zu 6 Mbit/s. Der Kunde hat die Wahl zwischen günstigen Volumen- und Flatrate-Tarifen. Günstige Telefongespräche können mit Arcor-Call by Call und Arcor-Preselect geführt werden. Und Arcor-Internet by Call bietet ndividuelle Minutentarife für verschiedene Surf-Gewohnheiten.

Durch seine attraktiven Angebote ist Arcor nicht nur als DSL Anbieter äußerst populär. Arcor hat über 3 Millionen Kunden, davon haben über 700.000 einen Festanschluss. Im Bereich Internet/IP hat Arcor fast 700.000 Vertragskunden, darunter fast 500.000 DSL-Nutzer. Arcor hat mehr als 3 Millionen Call-by-Call-Nutzer und mehr als 1,4 Millionen Dial-In-Nutzer (Stand: 2004/05).

Als Gemeinschaftsunternehmen aus der CNI Communications Network International GmbH und der Bahn-Tochter DBKom Gesellschaft für Telekommunikation mbH & Co. KG. enstand Mannesmann Arcor im Januar 1997. Im Januar 1998 wurde der deutsche Telekommunikationsmarkt endlich liberalisiert. Dadurch konnte Arcor in das Privatkunden-Geschäft einsteigen. Im April 1999 übernahm Arcor das Festnetz-Geschäft von o.tel.o und den Online-Dienst germany.net (im November 2001 wurde germany.net in Arcor Online umbenannt). Mit dem Erwerb von 64,9 Prozent der Anteile des Stadtnetzbetreibers ISIS Multimedia Net stieg Arcor im Dezember 1999 in das Ortsnetz von Düsseldorf ein. In Würzburg wurde Arcor im Januar 2000 durch die Übernahme von 51 Prozent der Anteile an dem City-Carrier wücom aktiv. Im April 2000 legten Arcor und o.tel.o ihre Kundenbetreuung und die dazugehörige Verwaltung in der Tochter-Gesellschaft MCO Customer Operations - später Arcor Kundenservice GmbH - zusammen. Im April 2001 übernahm Arcor die Mehrheit der Anteile am City-Carrier Netcom Kassel. Nach der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone im April 2001 wurde Mannesmann Arcor in Arcor umbenannt. Im November 2001 stellte Arcor die Marke o.tel.o ein. Im Januar 2002 stockte Arcor seine Anteile an Netcom Kassel (74,8 Prozent) und an ISIS (74,9 Prozent) rückwirkend zum 31. Dezember 2001 auf und integrierte wücom als 100-prozentige Tochter-Gesellschaft in die Arcor AG & Co. KG. Im April 2002 wurden die bahnspezifischen TK-Dienstleistungen in die Arcor DB-Telematik GmbH, an der Arcor mit 50,1 Prozent und die Deutsche Bahn mit 49,9 Prozent beteiligt war, ausgegliedert. Drei Monate später wurde Arcor DB-Telematik komplett als eigenständiges Unternehmen in den DB-Konzern übernommen. Im September 2003 wurde die Arcor Kundenservice GmbH in die Arcor AG & Co. KG überführt. Im Dezember 2003 übernahm Arcor alle Anteile an ISIS. Im Oktober 2004 integrierte Arcor seine Internet-Tochter Arcor Online GmbH.